Sascha Bölsche

Sascha Bölsche

 

Kurzprofil

  • Psychologe (M. Sc.) und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation
  • seit 4 Jahren freiberuflicher Psychologe mit den Schwerpunkten:
    • Depression, Süchten und Ängsten
    • Aufarbeitung von schwerwiegenden Erfahrungen / traumatischen Erlebnissen
    • Auflösen von negativen Überzeugungen / Glaubenssätzen

Was mich ausmacht

Ich möchte Lebendigkeit und Sinn in meinem Leben erfahren. Deswegen gebe ich Seminare und Coachings, in denen Menschen Verbindung mit sich und ihren Mitmenschen erleben können.

Sascha BölscheWenn ich an meine wertvollsten Erinnerungen zurückdenke, welche ich während meiner Tätigkeit als Trainer und Coach erfahren habe, sind es Momente, in denen ich Menschen in Verbindung mit dem Leben sah.

Es sind Momente, in denen ein Mensch in einem Kreis von Mitmenschen das Leben feiert und mit euphorischer Dankbarkeit in die Lüfte springt. Momente, in denen eine Teilnehmerin das Leben mit dem Satz „Ich bin liebenswert!“ brüllend bejaht. Es sind Momente, in denen ich Tränen in meinen Augen spüre und berührt bin von der Wärme und dem Vertrauen, welche sich während eines Seminars entwickelt hat.

Diese Momente und noch viele ähnliche Erfahrungen erfüllen mich und bestärken mich darin, Seminare und Coachings anzubieten, in denen Menschen Verbindung erfahren.

Seminarteilnehmer über mich

Möchtest du an einem Seminar oder Coaching teilnehmen?

Einführungsseminar

Im Einführungsseminar „Vom Ich zum Du zum Wir“ wirst du heraus finden, dass deine Bedürfnisse Kraftquellen und deine Gefühle Kräfte sein können.

Intensivseminar

Im Intensivseminar „Entdecke die Kraft in dir“ erfährst du, welche Gedanken dich davon abhalten, das Leben zu führen, das du führen willst.

Life Coaching

Dein persönlicher Raum, in dem du lernst, wie du Gefühle annimmst, Bedürfnisse als Schönheit siehst oder Glaubenssätze auflöst.

Bei dir Zuhaus

Erfahre einen Schlüssel zur Zufriedenheit und kreiere bei dir Zuhaus einen Raum der Dankbarkeit und Wertschätzung für dich und Menschen, welche dir wichtig sind.

Wie ich zur Gewaltfreien Kommunikation kam

Was lässt uns eine Verbindung zueinander spüren? Was lässt uns lieben? Und was trennt uns voneinander? Was lässt uns Wut, Hass oder Gleichgültigkeit zueinander empfinden?

Mit viel Enthusiasmus versuchte ich zu Beginn meines Studiums als Forschungspraktikant mit den Methoden der Wissenschaft, Antworten auf diese Fragen zu finden. Ich merkte kaum, wie sehr mich 1 Jahr der intensiven Literaturrecherche und Methodenanalyse ermüdete. Es benötigte schon die Liebe und Beharrlichkeit einer Freundin, dass ich mich diesen Fragen mit dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg annäherte.

Es war eines der ersten Vorlesungen des Studiums als die besagte Freundin freudestrahlend zu mir lief und mir das Buch Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens in die Hand drückte. Ich las es innerhalb weniger Nächte durch, sortierte es gedanklich in den Bereich der klientenzentrierten Methoden und war mir sicher, es später einmal, als praktizierender Psychotherapeut gebrauchen zu können.

Es verging ein Jahr – noch immer war ich Forschungspraktikant und schrieb ich mit müden Augen an einer Definition zur Empathie. Mit mir lagen zehn wissenschaftliche Artikel zur Empathie auf dem Bett. Abermals warf mir die Freundin das Buch zur Gewaltfreien Kommunikation zu. In dem Buch stünde ebenfalls etwas zu Empathie. Ich schlug es auf und las das Zitat vom chinesischen Philosophen Chuang-Tzu in den ersten Zeilen des Kapitels.

Das Hören, das sich nur in den Ohren abspielt, ist eine Sache. So zu hören, dass man die Worte erfasst, ist eine andere. Aber das Hören der Essenz ist nicht auf einen der Empfangskanäle begrenzt, weder auf die Ohren noch auf den Verstand. Sie erfordert vielmehr die Leere aller Empfangskanäle. Und wenn die Empfangskanäle leer sind, dann hört das ganze Wesen. Dann gibt es einen direkten Zugang zu dem, was direkt vor dir ist, was niemals nur mit dem Ohr gehört oder mit dem Verstand erfasst werden kann.

Als ich dieses Zitat las, verflog meine Müdigkeit. Alles was ich fühlte, war Präsenz. Ich verstand ohne wirklich zu verstehen – und blickte halb verwirrt, halb wissend auf das Bett, das überdeckt war mit wissenschaftlichen Artikeln zur Empathie. Dies war der Beginn, an dem ich mehr über die Gewaltfreie Kommunikation lernen wollte und der Besuch vieler Seminare, Hospitationen und Praktika.

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