glaubenssätze verändern

Wie ich mich von meinen negativen Glaubenssätzen befreit habe

In meinem Leben haben negative Glaubenssätze eine enorm große Rolle gespielt. Der Glaube, dass ich nur zu zweit glücklich sein kann, hat mich als Single zu jeder Sekunde davon abgehalten, glücklich zu sein. Egal, was ich gemacht habe – egal, mit wem ich etwas gemacht habe. Ich war immer leicht unglücklich und unzufrieden. Für mich waren alle Erfahrungen blass. Gestern habe ich meiner Mutter erzählt, wie viel Begeisterung ich spürte, als ich vor wenigen Monaten Meeresschildkröten beobachtete. Meine Mutter daraufhin: „Ja, die haben wir auf Teneriffa auch sehen können. Erinnerst du dich?“ Ich schaute verwundert: „Echt? Nein, ich kann mich überhaupt nicht erinnern. Wir haben dort Meeresschildkröten gesehen?“. Auf diesem Urlaub war ich 18 Jahre. Mein Leben zu dieser Zeit? Blass, ohne Farbe, ohne Tiefe, zweidimensional.

Eine zweidimensionale Welt

Es war in etwa wie: „Ja, ich freu mich ja schon, dass ihr da seid, aber…“ oder „das ist ja schon ein schöner Ausblick, jedoch…“. Ich konnte die tollsten Parties, die schönsten Landschaften, die harmonischsten Familienausflüge erleben und dennoch nicht genießen. Viel mehr grübelte ich ununterbrochen. Ich wusste: irgendetwas fehlt. Aber was war es? Wie erkenne ich etwas, dass ich verlernt habe, wahrzunehmen? Ich wusste nicht, wie ich den „Filter“ wechseln konnte.

Negative Glaubenssätze verändern: Die entscheidende Hilfe

Auch fehlte mir die Ernsthaftigkeit: Ich habe mich nie ehrlich gefragt, was mir fehlt. Erst als ich anfing Seminare zu besuchen, in denen ich andere Teilnehmer*innen traf, die das beschrieben haben, wofür mir die Worte fehlten, fing ich an, klarer zu sehen. Als dann ein Seminarleiter in meine Augen blickte, ich seine Kraft und Lebensfreude wahrnahm und er mir gesagt hat: Du wirkst auf mich, als wüsstest du nicht, was du willst. Spürst du dich? Ich meine, dich, Sascha. Er packte mich an meiner Schulter. Was ist in dir da drinnen los? Wonach sehnst du dich? Wonach verlangst du? Ich schaute ihn verblüfft an und spürte nur Traurigkeit. Und dann kullerten Tränen über meine Wange, weil ich einen Schmerz spürte. Den Schmerz, mich so lange einsam gefühlt zu haben.

Am Anfang war der Schmerz – und dann?

War damit alles gelöst? Nein, damit fing alles an. Ich habe das „Problem“ erkannt, den ersten Schritt gemacht und meine Sehnsucht und meine Träume gespürt. Der erste Schritt heißt also: Fang an, dich kennen zu lernen. Bau einen tieferen Zugang zu dir auf und lern, dich zu spüren. Nimm dir gerade einmal 30 Sekunden Zeit und atme tief in deinen Bauch hinein. Wonach verlangst du heute? Ich will nicht darauf hinaus, dass du eigentlich mal eine Weltreise machen wolltest oder du dich mit deinen Eltern schon immer mal versöhnen wolltest. (Ich meine, wenn dass gerade dein sehnlichster Wunsch ist: Mach es, auf jeden Fall!) Worauf ich hinaus möchte ist, dass du spürst, was dir wichtig ist heute zu erleben, anstatt irgendwelche Luftschlösser zu bauen. Ich zum Beispiel spüre gerade immense Energie dabei, diesen Blog-Artikel zu schreiben. Warum? Weil ich mir vorstelle, dass ich beitrage. Mein sehnlichster Wunsch ist es, mit diesem Blog-Artikel dein Leben zu bereichern. Das spüre ich.

Spürst du bei den Fragen nichts? Und willst du gleichzeitig dich spüren? Super! Dann hol dir Unterstützung! ? 

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Wie ich den ersten Schritt zur Veränderung des Glaubenssatzes unternahm

Nachdem ich meinen Schmerz über meine unerfüllten Sehnsüchte spürte, begann ich mit meinen Freunden darüber zu reden. Für alle war es sehr verständlich, was ich ihnen erzählte. Sie meinten: „Äh, Sascha.. Das war mir völlig klar. Ich hab mich schon gefragt, warum du nie darüber geredet hast.“. Oft wissen unsere Mitmenschen mehr über uns, als wir über uns selbst. Deswegen möchte ich dir heute eine Herausforderung für die diese Woche mitgeben:

1. Schreib die fünf Menschen auf, mit denen du letzte Woche am meisten Zeit verbracht hast. 2. Frag deine*n Mann/Frau, deine*n Freund*in, ein Familienmitglied, einen Arbeitskollegen oder von mir aus deinen Chef (wenn du eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm hast): Wovon träume ich? So ganz intuitiv: Was denkst du, wonach ich mich sehne?

Schreib dir am besten jetzt eine Erinnerung in deinem Terminkalender, damit du es nicht vergisst. 1. Fünf Menschen aufschreiben, mit denen zu am meisten Zeit verbringst. Und 2. Einen Freund fragen, was er denkt, wonach du dich sehnst.

Hast du jetzt weiter gescrollt, ohne eine Erinnerung zu schreiben? Komm, mach es! Du willst ein leidenschaftliches Leben leben? Das wirst du erfahren, wenn du Schritte daraufhin zu gehst. Schreib dir jetzt eine Erinnerung in deinem Terminkalender ?

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