Gefühle zulassen

3 Hindernisse, die dich davon abhalten, Gefühle zuzulassen

Sie werden unterdrückt, verneint und oft bekommen sie keine Spur von Aufmerksamkeit. Dabei sind sie täglicher Bestandteil unseres Lebens. Gemeint sind unsere Gefühle. Doch warum haben sie so einen schlechten Ruf? Und was hindert uns daran, unsere Gefühle in unseren Alltag zu integrieren? Heute werde ich dir die 3 wichtigsten Hindernisse verraten, die dich davon abhalten, deine Gefühle zuzulassen.

Hindernis #1: Du weißt nicht, warum es Gefühle überhaupt gibt 

Wir alle haben Gefühle. Klar kannst du jetzt sagen: „Öh, mein Mann hat aber keine Gefühle!“

Aber sei dir gewiss: Auch der hat Gefühle. Vielleicht spürt er sie nicht gut, weil er nicht gelernt hat, seine Aufmerksamkeit auf sie zu richten (Hier kannst du dir ein Video anschauen, dass dich dabei unterstützen kann, ein Körperbewusstsein aufzubauen). Oder ihm fehlen Worte, wie er seine Gefühle ausdrücken kann. In diesem Fall habe ich eine Gefühlsliste für dich entworfen, welche du hier kostenfrei als PDF dir herunterladen kannst. Fakt ist: Jeder hat Gefühle.

Aber warum haben wir überhaupt Gefühle? Eines der größten Hindernisse, warum wir unsere Gefühle nicht zulassen, lautet: Wir wissen nicht, wozu sie da sind.

Das ist ja wie damals mit der Integralrechnung.

Wir erkennen keine Logik darin, rot anzulaufen, wenn wir vor einer Gruppen Menschen einen Vortrag halten. Und auch wenn wir jemand gerade ansprechen wollen und vor Angst kein Wort heraus bekommen, sehen wir keine sonderlich großen Sinn hinter dieser Emotion. Lass mich dir ein Geheimnis von Gefühlen verraten, das kaum jemand kennt: Jedes einzelne Gefühl hat einen speziellen Auftrag. Den Auftrag, welches alle Gefühle miteinander teilen, lautet: Unterstützung. In jeder einzelnen Sekunde, wollen Gefühle dir dabei helfen, mit deinem Leben zurecht zu kommen.

Wie sie wollen mich unterstützen? Sag mir das noch mal, wenn ich im Vorstellungsgespräch einen Schweißausbruch bekomme. Wie hilft mir da mein Gefühl?
 

Hindernis #2: Du glaubst, deine Gefühle stehen dir im Weg

Lass es mich gleich an ein paar Beispielen erklären, wie du erkennen kannst, dass dich deine Gefühle unterstützen möchten. Doch zuvor lass mich dich noch an die wichtigste Erkenntnis aus meinem Artikel „3 Schritte zur Annahme und Kontrolle von deinen Gefühlen“ erinnern:

Gefühle werden durch unsere Gedanken, genauer gesagt, durch unsere Bewertungen erzeugt.

Okay, nehmen wir das Beispiel Wut. Inwiefern unterstützt dich Wut dabei, mit deinem Leben zurecht zu kommen? Du erzeugst Wut, indem du deine Umwelt als falsch bewertest.

Wut bedeutet Bewegung. Kein Stillstand, keine Annahme. Wut ist Veränderung. Wut will dir dabei helfen, die Situation zu ändern oder die Situation zu verlassen. Wenn Tim gerade zu spät zu der verabredeten Zeit kommt, ist es die Wut, die dich dein Handy zücken lässt und ihn nachfragen möchte, wo er gerade steckt.

Wenn du wütend bist, hilft dir die Wut dabei, Situationen zu verändern. Wut meldet sich bei dir, wenn du lange genug herum gesessen hast und du Bewegung brauchst. Der häufigste Fehler, der dich jedoch daran hindert, im Einklang mit deinen Gefühlen zu sein, ist folgender:

Hindernis #3: Du erzeugst Gefühle, die dir nicht weiterhelfen können

„Tim hat mich angelogen! Er ist nicht zu der vereinbarten Zeit gekommen! Wie kann Tim mich nur warten lassen!“ In diesem Moment kreierst du eine Geschichte. Aus Fakten und Tatsachen entsteht eine Welt aus deinen Überzeugungen. Aus Tim ist nicht zur verabredeten Zeit gekommen wird Tim ist falsch! und Ich bin Tim überhaupt nicht wichtig! Doch bei diesen Geschichten kann dir die Wut nicht weiterhelfen. Weder Tim noch seine Empfindungen für dich lassen sich ändern. Wenn du dich hier wieder erkennst und nach Lösungen suchst, schau in meinem Artikel 3 Schritte zur Annahme und Kontrolle von deinen Gefühlen rein.

Zusammenfassung

Gefühle können dir dienen! Und du hast heute erfahren, dass es 3 Hindernisse auf dem Weg zu deiner Gefühls-Bejahung gibt. 1. Wir wissen nicht, warum unsere Gefühlen da sind. 2. Du glaubst, deine Gefühle stehen dir im Weg und 3. Du erzeugst Gefühle, die dir nicht weiterhelfen können.

Lern die Kraft deiner Gefühle kennen. Lern deine Freude kennen, welche dir ein Feedback darüber gibt, was mit deinen Werten im Einklang steht. Ängste kreieren Lösungen, wo du vorher keine gesehen hast und wenn du denkst, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, ist es die Traurigkeit, die dich befähigt, doch wieder aufzustehen und Situationen anzunehmen.

Es sind unsere Gefühle, die uns die Kraft geben, ein motiviertes und kraftvolles Leben zu führen. Nutze ihre Kraft, erreiche deine Ziele, leb dein einzigartiges Leben.

Du bist dran

Wie sieht es bei dir aus? Wann erlebst du Gefühle als Kraft – und wann nicht? Schreib es mir in den Kommentaren.

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